Das ist ja so typisch! ODER Immer her mit den Vorurteilen…

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Morgens, halbzehn, in Norwegen:

„Meine Güte, dass Ihr Deutschen immer alles ausdiskutieren müsst!“

BITTE?

Wer diskutiert denn hier IMMER alles aus?

Es ist doch nur so, dass man bestimmte Punkte nicht einfach im Raum stehen lassen kann. Da muss man sich positionieren, seine Meinung kundtun und kann nicht einfach NICHTS sagen. Es ist wichtig, verschiedene Standpunkte zu beleuchten und …

Ups.

Ok, ja, vielleicht diskutieren wir Deutschen ganz gerne.

Aber ist das typisch deutsch?

WAS ist typisch deutsch?

Hallo, meine lieben Leser, schön, dass wir uns hier wieder treffen. Ich gebe die Frage einfach mal an Euch weiter. Gibt es typisch deutsche Angewohnheiten? Welche sind gut? Welche sind schlecht? Welche sollten wir einfach akzeptieren und darüber lachen? Für welche Eigenschaften sind wir, z.B. in Norwegen bekannt?

Viel Spaß beim Selbstbeurteilen (oder guckt auf den Nachbarn ;)…) und kritisch Betrachten.

Es freut sich auf Eure (augenzwinkernden) Kommentare,

Pünktliche Grüße!

Pünktliche Grüße!

Ulrike

Ha det!

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13 Kommentare zu “Das ist ja so typisch! ODER Immer her mit den Vorurteilen…

  1. Ich weiß nicht, ob das „typisch deutsch“ oder eine „anerzogene/vorgelebte“ Marotte ist: Bei mir MUSS das Mittagessen zwischen 12.15 und 12.30 Uhr auf dem Tisch stehen!!!! 🙂

  2. Oh man, etwas typisch deutsches? Kehrwoche! Die ist Heilig! Oder ist das eher spießig?
    Ansonsten wüsste ich noch die Pünktlichkeit, Genauigkeit, du brauchst für alles, wie sagte es mein Fastschwiegervater immer, „einen Zettel“. Sprich, du kannst es zwar können, sogar richtig gut, aber ohne entsprechendem Nachweis darfst du es nicht machen. Vor allem beruflich. Ohne Zettel geht nix. Und da hat er so recht gehabt.

  3. Hier in Holland ist es typisch Deutsch, wenn man immer gute Noten schreiben will und sich nicht mit einem Bestanden abfinden kann (hier gilt eher: 6/10 ist bestanden, mehr lernen ist Zeitverschwendung), und Pünktlichkeit. Als ich letztes einmal 5 Minuten zu spät war haben mich alle doof angeguckt 😀

  4. Ich frage mal die internationale Seglergemeinde in Malaysia.
    Wenn ich davon ausgehe, was die Malaysier (und Indonesier und Thailänder und Laoten) sagen, dann ist es :
    „Oh! World champions!“
    „Oh! Good beer!“
    „Oh, rich country!“

    Großes Unverständnis dass Deutsche KEIN Bier trinken und nix von Fußball verstehen.

  5. Typisch Deutsch ist schon Puenktlichkeit oder bessergesagt ueberpuenktlichkeit, wenn ich da an die ersten Elternabende denke , da waren wir immer die Ersten, inzwischen haben wir uns angepasst u sind nicht mehr 10 Minuten eher da 😉

  6. Das mit der Pünktlichkeit kann ich nur unterschreiben. Wir Deutschen sind meistens etwas eher da, als gefordert. Ich habe hier in Italien erst lernen müssen, dass Italiener auch einfach mal eine Stunde später zu einer Einladung kommen. Sehr ärgerlich bei Verabredungen zum Essen… sonst eher noch zu verschmerzen. Auch wenn sie bei mir Unterricht nehmen, kommen sie generell nie so, dass man pünktlich beginnen kann, sondern stoßen höchstens zur verabredeten Zeit die Tür auf.

    Dieses andere Verhältnis zur Zeit muss man erstmal als normale Marotte zu begreifen lernen, bevor man aufhört, es als Respektlosigkeit zu verstehen.

    Typisch Deutsch ist es scheinbar auch, viel Fleisch zu essen.

    Dann wurde mir unlängst von einem Italiener gesagt, dass er festgestellt hätte, dass Deutsche nicht gern Fremdsprachen sprächen. Allerdings weiß ich nicht, ob das nicht nur für die älteren Semester gilt, denn meine Freunde und ich haben uns immer gefreut, wenn wir in Deutschland eine gelernte Fremdsprache benutzen konnten.

    Typisch Deutsch ist meiner Meinung nach auch, dass wir relativ viel Zeit brauchen, um mit jemandem warm zu werden. Wenn man Italiener zusammenbringt, die sich nicht kennen, dann entsteht schon innerhalb der ersten Minute ein reges Gespräch, als würden sie sich schon jahrelang kennen.

    Das „Ausdiskutieren“ ist vielleicht eine persönliche Eigenheit. Ich möchte immer gern genau wissen, woran ich bin. Der Rest meiner deutschen Familie kann Dinge auch halb-gesagt im Raum stehen lassen.

  7. Die Kehrwoche ist weder typisch deutsch noch typisch schwäbisch. Das erste, was wir in Norwegen vom Hauseigentümer gesagt bekamen war: wann wer hier zu kehren, zu wischen und den Müll raus zu tragen hat…………….

  8. Mir hat man in Norwegen erklärt, dass Deutsche IMMER gewissenhaft und ordentlich arbeiten würden. Das passt ja auch zur schon genannten Pünktlichkeit.
    Ehrlich gesagt habe ich das dann aber auch nie verneint und mich über das positive Vorurteil gefreut. Gibt ja auch andere…

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