Dr. Who, Kleinkindspiele und Schneeverwehungen ODER Auf der Suche nach einer Ausrede

image
BBC.co.uk

Hallo meine lieben Leser, wie schön, dass wir uns auch in 2016 hier wieder treffen. Zuerst ein dickes Bravo an alle, die das Quiz beantwortet haben! Ich habe mich sehr über Eure Emails gefreut. Einige haben mir auch geschrieben, warum sie Norwegen so mögen, wie sie auf den Blog gekommen sind und ähnliches. Vielen Dank auch dafür, ich liiiiiieeeebe es, von und über Euch zu lesen.

Mehr davon, bitte!!!

Tja.

Mehr kommt heute nicht und das obwohl ich Euch immer noch vom Besuch in der Schokoladenfabrik erzählen will.

Aber jetzt kommt ein Bekenntnis: Nach 12 Stunden Kinderbespaßung, Kinderwagenschieben durch den Schnee und Haushalt will ich heute nur noch eines: Auf mein Sofa. Mit Dr. Who – und Martin :)))

Alle Mehrkindmütter werden vielleicht ungläubig lachen, aber unser 16monatiger Wirbelwind fordert im Moment alle Aufmerksamkeit und jeder Versuch, mich tagsüber an den Computer zu setzen, scheitert. Wie Mütter von mehr als einem Kind den Alltag meistern, ist mir gerade ein Rätsel :)…

„Jammere nicht rum!“

Ich jammere gar nicht, versuche nur zu erklären, warum statt Schokoladenfabrik heute „Aus dem Leben einer Mutter“ hier im Blog erscheint!!!

Um nicht ganz un-norwegisch zu enden, hier noch ein paar Notizen aus der Woche in Oslo:

– Am Mittwoch jauchzte halb Oslo über Nordlichter, die sonst fast nie über der Hauptstadt zu sehen sind. Bald kamen erste Zweifel auf und am nächsten Morgen war klar: Keine Nordlichter, nur ein Wetterphänomen aufgrund der Kälte.

– Die Tour de Ski lässt Norwegerherzen höher schlagen: Im langrenn sind meine Landsleute unschlagbar (naja, fast) und so hoffen, nein glauben, alle an einen norwegischen Sieg. Da ich den führenden Sundby total unsympathisch finde, hoffe ich auf eine erneute Sternstunde des norwegischen enfant terrible, Petter Northug, jr. – Die Ergebnisse der Frauen weiß ich gar nicht. Hm.

– Im norwegische Staatshaushalt fehlen etliche Milliarden. – Also, ich habe sie nicht.

– Statoil versucht, Angestellten mit großzügigen Abschiedskonditionen die Frührente schmackhaft zu machen. Mit Erfolg. Durch den sinkenden Ölpreis verliert der Konzern täglich momentan 30 Millionen Dollar. Ja, da musste ich auch schlucken.

– Eine wunderbare Buchentdeckung ist Bienes historie von der norwegischen Autorin (Achtung!) MAJA Lunde. Ein Roman über (nicht nur) die Auswirkung des Bienensterbens und das Verhältnis von Eltern und ihren Kindern. Unbedingt lesen!

***

So, meine lieben Leser, das war es für heute. Meine wöchentlichen Grüße gehen an Imke, Katharina, Stefanie, Sabine, Elisabeth und meine Mutter Jutta 🙂 Post macht sich bald auf den Weg!!
Ich wünsche uns allen eine tolle Woche, genießt den Winter irgendwie, lacht viel, vor allem mit- statt übereinander. Wir brauchen viel Lachen!

Hilsen og jeg ønsker dere et godt nytt år!

Ulrike

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s