Sommer in Oslo ODER Ich buddel‘ mir ein Loch und warte auf Besserung

 

Die Thermometer in Oslo zeigen gerade sportliche 26 bis 31 Grad an. Das ist fein, besonders für Menschen, die die Hitze lieben. Ich allerdings überlege, mir im Frognerpark ein Loch zu buddeln, mich hineinzulegen und auf bessere Zeiten zu warten.

Hallo, liebe Leser, schön, dass wir uns hier wieder treffen. Der Sommer ist also da und zwar mit Karacho. Nun haben er und ich schon immer ein gestörtes Verhältnis und seine hohen Temperaturen (alles ab 24 Grad) kann er von mir aus für sich behalten. Hier in Norwegen hatten Sommer und ich bisher eine Art Waffenstillstand gelebt: Er bot mir max. 24 Grad, ich lobte seine Vorzüge.

Ohne große Vorwarnung hat der norwegische Sommer nun aber über die Stränge geschlagen. Und das gerade jetzt, wo ich schon bei frühlingshaften 20 Grad keuche wie ein Nilpferd nach dem Baden. Und nicht nur, dass der Sommer über die Stränge schlägt: Die Menschen ziehen mit. Gestern jubelte es in den sozialen Medien ob meiner Aussage, dass Oslo sich in Madrid oder Athen verwandelt hatte und wahnwitzige 31 Grad bot: „Toll! Super! Prima! Ich komme! Warum jetzt, ich bin gerade nicht da! Endlich Sommer! Ich liebe Hitze!“ schlug es mir entgegen und ich fühlte mich augenblicklich unverstanden und ungeliebt.

Nun, es ist heiß, da tendiert frau zu übertriebenen emotionalen Momenten. Und nicht nur frau, oder? Nach der brutalen Heimsuchung in Belo Horizonte durch die deutsche Elf kühlten sich die geschockten Brasilianer mit ihren eigenen Tränen, Torkeeper Julio Cesar riss es fast wieder beim anschließenden TV-Interview und das lautstarke Heulen der entsetzten Fans erstickte den deutschen Jubel. Auch das Spiel Ecuador-Kolumbien erinnerte mehr an eine schlechte Seifenoper als an gestandenen Männersport. Aber vielleicht wurde bei dieser so unerwartet unerwarteten WM das Ausschütten von Tränenflüssigkeit wirklich zum Kühlen benutzt und sollte das so sein, dann kann ich das verstehen, ich könnte bei den tropischen Verhältnissen hier in Norwegen auch heulen.

Was aber tun in Oslo an Tagen wie diesen, wo die Nächte keine Abkühlung bringen und jede Busfahrt zum Höllentrip wird? In den Norden wandern, solange bis es kühler wird? Laut Wetterdienst müsste ich bis zu den Lofoten wandern, wo mich wunderbare 15 Grad erwarten. Das schon angekündigte Loch im Park buddeln oder in den Keller ziehen? Die kühlenden Angebote der Stadt nutzen?

Der letzte Gedanke hört sich vernünftig an. Wie kann sich der hitzegestresste Mensch in der norwegischen Hauptstadt das Leben also erträglicher gestalten?

1. Kühlendes Nass (extern): Oslo besitzt ein Freibad am Frognerpark, das außer zwei Becken und einem Sprungturm nicht viel bietet, dafür aber 90 NOK/100 NOK (Wochenende) Eintritt kostet (ja, das sind grob 12,- Euro…). Wer das Geld sparen will, springt an einem der vielen öffentlichen Strände in den Fjord oder in einen der zahlreichen Seen. Ganz neu und chic ist der Badeplatz am Astrup Fearnley Museum in Tjuvholmen, fast direkt in der Innenstadt. Mit Blick auf Bygdøy, das Rathaus und die Festung kann man sich hier in die Fluten stürzen. Mehr Natur bieten die Badeplätze am Songsvann (super mit der T-bane Linie 6 erreichbar) oder am Bogstadvannet. Mit den Fähren 92, 93 und 94 lassen sich unter anderem die Fjordinseln und Strände Hovedøya, Langøyene oder Gressholmen anfahren. Einfach am Hauptbahnhof, gegenüber des Ruter-Turms, den Bus 60 nach Vippetangen nehmen und dort angekommen auf eine der Fähren springen. Bus Nr. 30 oder die eigenen Füße bringen erhitzte Körper nach Bygdøy, wo man sich entweder am Strand von Huk oder an Paradisbukta (der Paradiesbucht) abkühlen kann. Und wenn das alles zu weit erscheint: Einfach die Füße in den Springbrunnen im Frognerpark stecken. Das ist nicht gern gesehen, kühlt aber herrlich ab!

2. Kühlendes Nass (intern): In Oslo gibt es, trotz des normalerweise kurzen Sommers, viele Lokale mit Patios, wo sich die Hitze mit einem kühlenden Getränk ertragen lässt. Norweger tendieren schon die ersten Sonnenstrahlen im Februar mit einem Ute-Pils zu feiern, dem ersten Bier (Pils), das draußen (ute) genossen wird. So betrachtet, lohnt sich die Anschaffung einer Außenterrasse für jeden Wirt und ich mag drei hier in Oslo besonders gern:

– Lekter’n an Aker Brygge: Riesige Sitzkissen oder gemütliche Sitzoasen erwarten Besucher hier direkt am Wasser, wo immer eine nette Brise weht. Ja, das Publikum ist manchmal etwas snobby, aber die Yachtbesitzer und Yuppies können meine Begeisterung nicht trüben. Mit Blick auf die Festung und den Fjord sitzt man mit den Füßen fast im Wasser und findet den Sommer plötzlich viel schöner.

– Frognerseteren: Zugegeben, die Anreise mit der T-bane ist lang und der steinige Abstieg zum Lokal bei 30 Grad kein Zuckerschlecken. Aber dafür wird man mit der wohl schönsten Terrasse und dem wunderbarsten Ausblick über Oslo belohnt, den die Stadt zu bieten hat. Dazu noch ein Stück Apfelkuchen aus der hervorragenden Küche und alles ist perfekt.

– Lorry: Am Ende des Bogstadveien, direkt neben dem Literaturhaus, liegt der französisch wirkende Biergarten des britischen Lokals mit der größten Bierauswahl in Oslo. Rotkarierte Tischdecken und bunte Lichter in den Bäumen wirken wie aus Frankreich entführt und selbst die gestresste Bedienung kann mich nicht ärgern. Hier im Schatten unter einem der großen Bäume zu sitzen – das ist Sommer pur.

3. Eisdielen: Umsonst sucht der verwöhnte deutsche Gaumen in Oslo nach einem Spaghettieis oder einem Bananenflip. Die hohe italienische Gelatokunst hat es noch nicht bis nach hier oben geschafft, was wirklich ein Jammer ist! (Hier also mein Aufruf an Eisdielenbesitzer in Deutschland: Kommt nach Oslo! Wir brauchen Euch!!!) Stattdessen bieten Läden wie Seven Eleven, Deli de Luca oder Narvesen Eis am Stiel oder Softeis. Das ist bei den Norwegern sehr beliebt, aber so richtig nach Sommer schmeckt es nicht. An Aker Brygge finden sich drei verschiedene Eisstände, die Kugeln im Becher oder in der Waffel anbieten. Zwei wirklich lohnende Ausnahmen sind die Eisdiele Paradis kurz vor dem Astrup Fearnley Museum und die italienische Eisdiele Dolce Vita hinter dem Parlamentsgebäude. Kippen hier die Kunden zwar vor Begeisterung aus den Latschen, vermissen Deutsche aber die richtigen Eisbecher, die beim Besuch der Eisdiele einfach dazu gehören.

Kühlen, kühlen, kühlen lautet also die Devise und weiter auf Besserung hoffen. Liebe Osloaner, schickt mir doch Eure Lieblingsplätze der Stadt im Sommer und Tipps, wie Ihr die Hitze hier bewältigt. Ihr lieben Leser aus anderen Orten: Hat bei Euch der Sommer schon zugeschlagen und was sind Eure Tipps bei tropischen Temperaturen?

Kühlen Kopf bewahren heißt es auch am Sonntag für das deutsche Team im Finale gegen Argentinien im Maracana. Was für eine Kulisse für ein Finale!! Ich hoffe auf ein spannendes, faires und unterhaltsames Spiel, das Deutschland am Ende gewinnt. Gerne im Elfmeterschießen! Allen Fußballfans wünsche ich also einen spannenden Sonntag, allen Nicht-Fußballfans rufe ich zu: „Es ist fast geschafft!“

Euch allen wünsche ich eine tolle Woche, einen schönen Urlaub oder eine wunderbare Zeit auf der heimatlichen Terrasse. Genießt den Sommer, denn ehrlich gesagt: Der Herbst kommt schneller als man denkt!

Ha det bra,

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(geht schon….)

 

Ulrike

 

 

Ich – eine Yogini??? ODER Lustig machen über Mamayoga – geht nicht!

@Klaus Puth "Yoga für Kühe"

@Klaus Puth „Yoga für Kühe“

Leise Musik tanzt durch den Raum. Am Boden, eingewickelt in Decken, liegen 15 Frauen mit geschlossenen Augen. Außer tiefen, regelmäßigen Atemzügen ist nichts von ihnen zu hören.

Entspannung pur.

Wie lange geht das wohl noch?

Meine Blase drückt.

Hallo, meine lieben Leser, wie schön, dass wir uns hier wieder treffen. Entschuldigt bitte den fehlenden Blog vom letzten Freitag. Wir hatten Besuch, das Wetter war so schön und ich hatte den Blog zwar angefangen, aber dann…äh…JA!…also dann kamen norwegische Trolle auf Skiern aus Brunost angefahren, schwangen sich mit Seilen aus Lakritze vom Bürgersteig auf unseren Balkon und…ENTFÜHRTEN MICH!

Ja, so war das.

Ich bin also völlig unschuldig, entschuldige mich aber trotzdem. Ich hätte auch aus trolliger Gefangenschaft irgendwie einen Blog schreiben können. Oder morsen. Oder singen.

Mea culpa.

Um mal wieder zum eigentlichen Thema zurückzukommen: Meine Blase drückte. Das tut sie seit ein paar Monaten und ich verbringe einen Teil meiner Zeit in gekacheltem Ambiente. Einen großen Teil meiner Zeit, um genau zu sein: Viele meiner Bücher sind mittlerweile ins Badezimmer umgezogen und zurzeit plane ich den idealen Standort des neuen Fernsehers. Nun ist eine drückende Blase in den eigenen vier Wänden eine relativ problemlose Angelegenheit, außer Haus kann sie zu Komplikationen führen.

Beispielsweise im Yogakurs.

Um es vorweg zu sagen: Ich hatte große Pläne, mich über Yoga für Schwangere lustig zu machen. Ehrlich! Eigentlich hatte ich mich nur beim Kurs angemeldet, um einen urkomischen Blog darüber zu schreiben. Und dann? Was passiert dann? Als ich voller Vorurteile und mit dem festen Willen zur Häme das erste Mal im Gemeinschaftshaus Sagene auf meiner Schurwollenmatte liege und der Stimme meiner Lehrerin lausche?

Ich fühle mich einfach nur sauwohl.

Und muss dann ein bisschen heulen, als mir bewusst wird, dass hier nicht nur fünfzehn erwachsene Frauen im Raum sind. Sondern auch fünfzehn noch ungeborene, funkelnagelneue Menschen, die in dicken Kugelbäuchen auf ihren großen Auftritt warten.

Hormone sind eine merkwürdige Sache, jaja.

(Ich realisiere gerade, dass dieser Blog eventuell manche Leser  abschreckt. Vielleicht vor allem Männer? Hm. Ok, Deal: Ich verspreche am Ende etwas über das CL-Finale von morgen zu schreiben, ok? – So, damit habe ich auch gleich ein paar  genderspezifische Vorurteile bedient. I am on a roll today!)

Zurück zum Yogakurs:

Ich hoffe, dass der weitere Verlauf mehr Komik-Ernte bringen wird. Der sandfarbengestrichene Raum bietet schon mal nichts: Drei nackte Wände, nur an der vierten ein großes, rechteckiges Wandbild mit in sich geschwungenen blauen und weißen Linien. Darunter am Boden ein niedriger, quadratischer Teaktisch mit einer weißen Orchidee und einer weißen Kerze. Heller Holzboden. Zwei Fenster mit weißen Vorhängen. Hm. Okay. Ich schließe einfach die Augen und entspanne weiter. Nach zehn Minuten Ruhephase beginnen wir mit Dehnübungen. Vermute ich. Die schwedische Lehrerin spricht einen Mix aus Norwegisch und Schwedisch, bei dem ich manchmal an meine Verständnisgrenzen stoße. Um nicht jedes Mal nachfragen zu müssen, halte ich mich an meine beiden Nachbarinnen und was die gerade machen, sieht eindeutig nach Dehnen aus. Und fühlt sich auch so an. Hilfe. Bei der Fragestunde am Anfang hatte sich gezeigt, dass ich die einzige Neu-Yoganerin bin. Das hätte ich aber gar nicht erwähnen müssen, das sieht man jetzt deutlich. Selbst unser Baby scheint zu lachen: Der Kugelbauch wackelt, als ich auf allen Vieren versuche, meinen linken Fuß möglichst elegant neben meine linke Schulter zu stellen.

„Und jetzt lang ausatmen und entspannen.“

Ja, klar. Ich schwanke wie ein Schiff auf hoher See. Ganz entspannt natürlich. Ha! Mein Gegenüber verliert auch ein bisschen das Gleichgewicht, was bei ihrem Bauch aber kein Wunder ist. Der Kurs richtet sich an Schwangere im dritten Trimester, also ab (laut Yoga-Broschüre) Woche 29 bis zum Geburtstermin. Nun ist ein Bauch in der 29. Woche schon nicht von schlechten Eltern, aber sooooo gewaltig dann wohl doch nicht. Mein Megabauch-Gegenüber trägt entweder Zwillinge in sich oder hat WIRKLICH spät mit dem Kurs angefangen. Nicht, dass wir hier noch Geburtshilfe leisten müssen!

Ich habe noch nie so viele Bäuche auf einmal gesehen. Manche Frauen, so unsere Lehrerin, fänden es entsetzlich, mit anderen Schwangeren in einem Raum zu sein. Manche fänden es herrlich. Ich gehöre eindeutig zur zweiten Kategorie. Sisterhood of babybellies! Die Schule macht einen ganz guten Umsatz, überlege ich weiter, während sich mein rechtes Knie verbiegt. Fünfzehn Frauen hier im Kurs, jede hat 1700,- NOK bezahlt, das rechnet sich schon. In Norwegen gibt es, anders als in Deutschland,  keine kostenlosen Schwangerschaftskurse. Selbst die Krankenhäuser verlangen für die angebotenen Geburtsklassen Geld. Woran das liegt, habe ich noch nicht herausgefunden, denn eigentlich sind alle Leistungen während der Schwangerschaft kostenlos (und das heißt was in Norwegen!). Aber so ist es nun einmal und ich bin, trotz verbogenem Knie, froh, hier zu sein. Aua.

Fertig, nächste Übung. Erleichtert begebe ich mich in die „barnestilling“, die Kindstellung. Auf den Knien, den Oberkörper nach vorne gebeugt, die Arme auf der Matte vor mir liegend, die Stirn am Boden. Angenehm. Die Stimme unserer Lehrerin schwingt durch den Raum, ruhig und melodisch. Ob Yogalehrer Sprechtraining erhalten? Gibt es lispelnde Yogalehrer? Oder eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit quiekigen Stimmen, die nie Yoga unterrichten dürfen? Und wo kommen diese irrwitzigen Gedanken her? Ruhe jetzt! Konzentration!

Ich lasse mich von der melodischen Stimme tragen und atme in den Bauch. Das Baby ist ganz ruhig.

Anscheinend bin ich einen Moment eingedöst (dass das in dieser Haltung möglich ist!), denn ich werde leicht an der Schulter berührt und die angenehme Stimme fragt, ob alles in Ordnung sei. Ich blicke mich überrascht um – alle anderen Frauen befinden sich bereits in der Hundeposition und schwingen das Becken. Huch. Ab jetzt bin ich konzentrierter und folge den Übungen mit wachsender Begeisterung. Mein ganzer Körper fühlte sich warm an und wie durchgeknetet. Nach 45 Minuten Übungen wechseln wir in die abschließende Entspannungsphase, die uns auch gedanklich auf die Geburt vorbereiten soll:

„Ich vertraue meinem Körper. Mein Körper ist perfekt für eine Geburt gebaut. Ich stelle mich meiner Angst und wandele sie um in Kraft. Mein Körper ist schön. Ich werde eine gute Mutter sein.“

Ich weiß, ich weiß, es ist klingt zum Brüllen. Mario Barth könnte damit sein humorverirrtes Publikum begeistern und jede selbstironische (und nicht schwangere) Autorin darüber Witze reißen. Die Sache ist nur die: Die Sätze beruhigen mich. Tun mir gut. Und zwar ganz extrem. Mein Mantra ist „Ich vertraue meinem Körper.“ Der Satz wird mich durch die nächsten Monate und die Geburt bringen. IHR seid überrascht davon? Na, fragt mich mal. Ich, die ich über fast jedes Thema Witze machen kann. Beim Mamayoga? Nix – Schweigen. Aber später!! Dann, wenn die ganze Hormonbasis hoffentlich wieder auf „Normal“ läuft, dann werde ich darüber Witze reißen, die zum Schenkelklopfen sind. Ehrlich! Bereitet Euch schon mal vor, holt Zweithosen und Taschentücher. Es wird urkomisch!

Das Mantra ist vorbei, und wir liegen entspannt am Boden und atmen. Eine wunderbare Ruhe breitet sich aus.

Da meldet sich meine Blase.

Oh nein. Oh oh. Wahrscheinlich ist das Baby beim Beckenkreiseln verrutscht, denn ich befinde mich nicht in einer „Hm, ich glaube, ich sollte bald mal auf die Toilette gehen“-Stimmung, sondern in akutem Blasenalarm. „KLO! SOFORT!“ lautet mein einziger Gedanke.

Nee, Ulrike, komm, wenn du jetzt aufstehst, dann erschreckst du alle in ihrer Tiefenentspannung, wer weiß, der Megabauch von gegenüber bekommt vielleicht Wehen vor Schreck und dann …

Es hilft nichts. Wie ein angestochener Elefant wälze ich von meiner Matte, werfe der Lehrerin einen erklärenden Blick zu und jogge ins befreiende Kachelambiente.

Ich sage es ja, ich bin die einzige blutige Yoga-Anfängerin. Die anderen Frauen halten ihre Blase bestimmt mit einer Beckenboden-Übung unter Kontrolle!

Namaste.

***

Das war es für heute, meine lieben Leser! Ich wünsche Euch allen eine tolle Woche, lacht viel, entspannt auch mal und lasst Euch immer wieder überraschen! Meine wöchentlichen Grüße gehen diesmal an Martins Oma Anneliese, die morgen ihren 100. Geburtstag feiert (und hoffentlich nicht aus dem Fenster klettert und verschwindet…)! Hipp hipp hurra!! Und wie versprochen nun noch zum Schluss der Satz zum morgigen Finale der Champions League: Madrid wird Meister, soviel steht fest!

Ha det bra,

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(Auf der heimatlichen Yoga-Matte, aus ungewöhnlicher Perspektive…wo sind meine Füße????)

Ulrike

 

 

 

PREMIEREN-STRESS oder Warum hat ein Muffinblech nur 12 Plätze?

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Guten Morgen, meine lieben Leser und wie schön, dass wir uns hier wieder treffen.

Kurz.

„Tomorrow and tomorrow and tomorrow……“ stöhnt Macbeth.

Und ich schwitze auch schon ein bisschen.

Denn es ist soweit: Nach acht Monaten Proben, Texten, Lernen, Inszenieren, Proben, Proben und Proben findet morgen die Premiere von „Shakespeares verrückten Geschichten“ statt. Das Resultat ist, finde ich, klasse geworden – ein bunter, verrückter und wunderbarer Abend. Würdig, um Shakespeares 450. Geburtstag zu feiern! (Danke, Daria ;)…)

Unglaublich eigentlich: Da startet man mit einer Idee auf einem Blatt Papier und acht Monate später steht die Idee auf der Bühne und bringt Zuschauer zum Lachen. Allein hätte ich das nie geschafft. Aber, genauso unglaublich, es gibt diese wunderbare, verrückte, talentierte Gruppe von Leuten, die mitmachen wollten! Astrid, Birgit, Christine, Christina, Claudia, Erik, Friedbert, Lina, Mandy, Sören – Ihr seid genial!

Das Premierenfieber macht sich langsam breit, aber es gibt noch viel zu tun und deswegen muss der Blog verschoben werden. Unter anderem muss das Kuchenbuffet für Samstag vergrößert werden, denn es kommen weit mehr Zuschauer, als wir erwartet haben.

Was super ist, versteht mich nicht falsch.

Aber nun müssen mehr Kuchen her, Muffins gehen wunderbar schnell, aber warum sind nur 12 Plätze auf so einem Muffinblech????

Drückt uns für morgen und Sonntag die Daumen, kramt mal wieder Euren Shakespeare raus und lest ein paar Zeilen oder geht mal wieder ins Theater!

Happy Birthday, Will!

Ha det,

Ulrike

Terminverschiebung wegen Frühlingsalarm!!!

Hallo meine lieben Leser,

SONNE!!!!!!!!! FRÜHLING!!!!!!!!!! Ich muss raus!!!! Und zwar nicht nur wegen Frühlingssonne sondern dringender wegen der unerträglichen Bauarbeiten im Haus. Da Ihr bestimmt auch das tolle Wetter genießt, anstatt drinnen zu sitzen und Blogs aus Norwegen zu lesen, verschieben wir unser wöchentliches Treffen auf nächste Woche!

Ich wünsche Euch tolle Tage, nehmt soviel Sonne mit wie Ihr könnt, ich habe ein volles Wochenende mit Kinderbibeltag, Proben, Frühlings-Mitmachbrunch und zwei klassischen Konzerten. Ab Montag wird es dann ruhiger 🙂

Ha det bra,

Ulrike

2013 – das Blog-Quiz ODER Wer hätte gern Post von mir?

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Noch knapp 36 Stunden, dann haben wir 2013 geschafft. Und? Wie bewertet Ihr das, nun schon fast alte, Jahr? Gut, schlecht, so lala? Hier im Blog war einiges los! Habt Ihr Lust Euch zu erinnern?

Die richtige Antwort lautet hier: „JAAAAAAAAAAAAAAAAAAA!“

Hallo, meine lieben Silvesterfeierbereiten Leser, wie schön, dass wir uns hier wieder treffen. Nicht nur ARD und Stern, auch mein Blog und ich schwingen uns also auf zum Jahresrückblick. Was haben wir nicht alles erlebt dieses Jahr! Manches allerdings auch nicht…Ja, ich WEISS, dass ich auf den Berg klettern sollte, aber der Sommer war so kurz und die Beine so schwer und der Weg so weit und überhaupt….2014 wird es aber passieren! Ganz sicher!!!!

Nun habe ich noch nie einen Jahresrückblick geschrieben und weiß irgendwie auch gar nicht, wie das gehen soll? Soll ich einfach die einzelnen Monate aufzählen? Hm…irgendwie öde…

UHHHHH, ich habs!

Wie wäre es, wenn wir ein Quiz machen?

SUPER, ich liebe Quizze.

Quizzes.

Quiz.

Also Ratespiele.

Ich stelle also einfach 12 Fragen und Ihr müsst die Antworten im Blog suchen. Also, Ihr MÜSST natürlich gar nichts, und falls Ihr Euch jetzt schon entscheidet, das Spiel fürchterlich blöd zu finden, dann wünsche ich Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr! Wir lesen uns am Freitag 🙂 Ha det bra!

…

…

Noch wer da?

AH, hallo, wie schön, für alle, die noch da sind, kommt jetzt also das Rätsel, ich nenne es auch zärtlich: der handlungsorientierte Jahresrückblick. Natürlich gibt es auch einen Preis: Die ersten drei Leser, die mir per email…PER EMAIL!!!! (Adresse siehe unten)….die 12 richtigen Antworten zuschicken, bekommen jeweils Post von mir! Ist das toll, oder wie??? Eine ganze Karte voller guter Wünsche für 2014 direkt per Post zu Euch nach Hause :).

(„Pff, beim letzten Wettbewerb gab‘s Schokolade….“ – aber Euer guter Vorsatz für 2014 ist bestimmt, weniger Süßes zu essen, also!)

Hier nun also das Neues-aus-Norwegen-Jahresrückblicks-Quiz 2013!!

TUUUUUUSCH!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

1. Mit welcher Buslinie sind wir im Januar nach Røa zum Skilaufen gefahren?

2. In welcher Gegend liegt der Neubau des Astrup Fearnley Museums?

3. Was ist Japp?

4. In welcher Stadt wurden wir morgens von einem Bahnarbeiter und einer Schüssel Süßigkeiten begrüßt?

5. Womit überraschte mich mein Vermieter im Mai?

6. Welcher radikale Selbstversuch fand im Juni statt?

7. In welchem Osloer Pub lebt ein Don Juan – Geist?

8. Wo befindet sich das Fundbüro in Oslo?

9. Welchen Fluss sind meine Mutter und ich entlang gewandert?

10. Wie heißt die kleine Statue am Sandkasten im Ekebergpark?

11. Bei welcher Familie wäre ich seit einem Besuch im Friedensnobelpreiszentrum gerne zum Essen eingeladen?

12. Womit empörte Therese Johaug die Nation…naja, Teile davon :)?

Zwölf Monate, zwölf Fragen, da sind sie also und warten auf Eure Antworten. Wer ratlos davor sitzt und die Antworten aus unerfindlichen Gründen NICHT aus dem Kopf weiß, der oder die kann einfach rechts auf der Seite durch die einzelnen Monate klicken. Bis zum 9.1. könnt Ihr Eure Antworten per email an mich schicken (per Kommentar wäre unpraktisch, da könnte, wer wollte, die Antworten abschreiben :)….). Meine email-Adresse lautet ulrike_niemann@yahoo.no und ich freue mich auf Post von Euch!

Das war es also, das Jahr 2013. Beim Lesen der Artikel wird mir mal wieder bewusst, in was für einem schönen Flecken wir hier leben und wie viel es zu entdecken gibt. Für 2014 wünsche ich mir, dass das so weiter geht: Spannende Menschen und Orte treffen, kreative Ideen haben, tolerant bleiben (…werden?), endlich auf den Berg steigen und nach Tromsø fahren…und und und.

Vor allem aber: Weiter so zu schreiben, dass Ihr, meine wunderbaren Leser, Spaß an diesem Blog habt. Ich danke Euch von ganz tief drinnen fürs Lesen und Kommentieren, Lachen und Stirnrunzeln, fürs Neu-dazu-kommen und Bleiben. Ohne Euch würde mir der Blog keinen Spaß machen. Ihr seid toll, ach was, Ihr seid die allerbesten Blogleser weltweit. So.

Ich wünsche Euch allen einen guten und sicheren Rutsch in 2014 und ein glückliches, zufriedenes und wunderbares neues Jahr. Bleibt neugierig, mutig und immer voller Hoffnung.

Ha det bra,

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Ulrike

Mein norwegisches Weihnachts-ABC oder Lila ist das neue Rot!

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Halbe Schafsköpfe, aufgeweichter Trockenfisch und lila Kerzen – verwirrt betrachte ich die (Vor-)Weihnachtsrituale in Norwegen und frage mich, warum die Norweger ausgerechnet im Dezember für ihre Sünden bestraft werden.

Hallo meine weihnachtlichen Leser, wie schön, dass wir uns hier wieder treffen. Es ist der 23. Dezember, lille julaften in Norwegen genannt, und ich sitze relativ entspannt am Schreibtisch, obwohl noch einiges zu tun ist für unser diesjähriges julfest. Wir sind das erste Mal über Weihnachten in Oslo und ich will mehr wissen über norwegische Weihnachtsbräuche, Weihnachtslieder, Weihnachtsessen und und und. Und da ich ein sehr organisierter Mensch bin (wer hier lacht, fliegt raus!), packe ich nach ausführlicher Recherche mein gesammeltes Wissen in übersichtliche Form. Für Euch!

Hier nun also, ganz frisch und tannenduftend, mein norwegisches Weihnachts-ABC.

Mit Lücken. (Wer einen norwegischen Begriff, Titel, Namen etc. mit C, I, W, X oder Z kennt – bitte melden! Oder kommentieren. Oder beides… Und nein, Xylophon zählt nicht!)

Nun geht es aber wirklich los. Das norwegische Weihnachts-ABC:

A wie annen/andre juledag – so heißt „Zweiter Weihnachtstag“ auf Norwegisch.

B wie bunad – die norwegische Tracht wird natürlich auch zum Weihnachtsfest getragen. Auf dem diesjährigen Foto der Königsfamilie glänzt Prinzessin Mette-Marit in einer Hardangertracht, die Königin trägt eine bunad aus dem Telemark.

Foto: Larsen, Haakon Mosvold/ NTB scanpix

Foto: Larsen, Haakon Mosvold/ NTB scanpix

C wie – (schon die erste Lücke, wie peinlich….das Wörterbuch schlägt unter anderem vor: camping, cello und cyankalium…..passt alles irgendwie nicht. Auch wenn man sich nach übermäßiger Familiengesellschaft vielleicht über den Gebrauch von Zyankali Gedanken macht.)

D wie dans rundt juletreet – aus mir unbekannten Gründen, ich vermute heidnischen Ursprung, fassen sich die Norweger Heilig Abend an den Händen und tanzen um den Weihnachtsbaum. Und singen dazu. Nicht nur in Familien, auch in Massentanzgruppen, wie hier beim Juletrefest von 1969.

Juletrefest1969

E wie En stjerne skinner i natt – eines der beliebtesten Weihnachtslieder in Norwegen, das seit 1992 die Ohren zum Klingen und die Augen zum Leuchten bringt. Angeblich brauchte der Oslo Gospelchor noch dringend ein Lied, um die Weihnachts-CD fertig zu stellen. Tore W. Aas schreib flugs eine Melodie, Eyvind Skeie den Text – ab damit zum Chor, der schon im Studio war und was passierte? Die schnelle Notlösung wird zum Hit. En stjerne skinner i natt wird von vielen geliebt und von vielen gehasst, steht aber seitdem auf der Top-Ten-Liste norwegischer Weihnachtslieder. Ich? Ich liebe es!

F wie første juledag – der erste Weihnachtstag, traditionell eine Familienfeier, ebenso wie julaften, also Heilig Abend. Erst am zweiten Weihnachtstag wird sich mit Freunden, Nachbarn, Sportkumpeln oder wem auch immer getroffen. Wie in Deutschland. Keine Überraschung hier :).

G wie grøt – eine Schüssel voller Milchreis begrüßt julenissen, den norwegischen Weihnachtsmann, bei seinem Besuch im Haus. Eigentlich handelt es sich hierbei um die Bestechung einer Nationalfigur, bleibt aber landesweit ungestraft.

H wie Helligtrekongersdag – bis zum 6. Januar muss das juløl, das Weihnachtsbier, ausgetrunken sein.

I wie …. Irritation ist irgendwie idiotisch. Viele Wörter gibt’s im Norwegischen mit I, aber passen tut keines. Denkt halt mal selber!

J wie julebord – Weihnachtsfeier in Firmen, Vereinen, Universitäten, die nur ein Ziel verfolgt: Betrinken bis zum Umfallen.

K wie kirkegang – an Weihnachten wird in die Kirche gegangen, für viele das erste und einzige Mal im Jahr. An julaften um 17 Uhr läuten alle Kirchenglocken das Weihnachtsfest ein. Viele Gemeinden haben eine Julenattmesse, einen Gottesdienst am Heilig Abend um 23 Uhr. In der deutschen Gemeinde feiern wir um 16 Uhr – kommt vorbei!

L wie lille julaften – am 23. Dezember wird der kleine Heilig Abend gefeiert oder sagen wir besser „gefeiert“, denn traditionell wird heute geputzt, Betten werden bezogen, letzte Einkäufe getätigt. Norwegische Geschäfte haben heute den größten Umsatz im gesamten Weihnachtsgeschäft. Martin und ich werden dazu später noch beitragen!

M wie mandel – wer die Mandel im Milchreis findet, bekommt ein julegris, ein kleines Marzipanschwein.

HALBZEIT!!!!! Könnt Ihr noch? Super, nur zwei Buchstaben haben bisher gefehlt, ist schon irgendwem etwas zu C oder I eingefallen? Auch ausgefallene Begriffe oder an den Haaren herbeigezogene Verbindungen zu Weihnachten sind willkommen!

Weiter geht’s!

N wie nisse – Es raschelt und kraschelt im Haus, und ganz magisch sind am nächsten Morgen Knöpfe angenäht, Holz gehackt oder ähnliches? Das waren die nisser, ganz klar, die Kobolde der norwegischen Sagenwelt, die sich ähnlich wie die deutschen Heinzelmännchen aufführen. Zu Weihnachten kommt in Norwegen julenissen und bringt Geschenke. Seine Belohnung: Leuchtende Kinderaugen und ein Teller Milchreis.

O wie O helga natt – ein weiteres beliebtes Weihnachtslied (eigentlich schwedisch), das ich hier vor allem aufführe, weil es a) mit O anfängt und b) ich damit meine Schwiegermutter Helga grüße :). Übersetzt heißt der Titel Oh heilige Nacht, aber darauf seid Ihr bestimmt schon selbst gekommen!

P wie pinnekjøtt – gehört zu Weihnachten in Norwegen wie Gans auf den deutschen Weihnachtstisch. Nicht, dass ICH finde, dass beide dorthin gehören! Pinnekjøtt sind getrocknete, gesalzene und geräucherte Lammrippchen, die über Nacht eingeweicht werden. Am nächsten Tag werden Birkenscheite in einen Topf gelegt und mit Wasser bedeckt, die Rippchen kommen obendrauf und das Ganze köchelt zwei Stunden vor sich hin. Zusammen mit Kartoffeln, Steckrübenmus und Preiselbeerkompott ist so für viele Norweger Weihnachten komplett. Weitere Favoriten auf norwegischen (Vor-)Weihnachtsmenüs sind lutefisk (getrockneter und dann wieder aufgeweichter Fisch), ribbe (Schweinerippe mit Kartoffeln, Sauerkraut und Dörrpflaumen) oder smalahove – und nun wird es heftig – ein Schafskopf, der dem mutigen Esser im Westen Norwegens neben die Kartoffeln gelegt wird. Wie oben  wie schon erwähnt, ist das norwegische Weihnachtsmenü teilweise nichts für schwache Mägen.

Q wie…na was wohl?…..quiz!! – Hier für alle Norwegenfreunde ein Weihnachtsquiz auf norwegisch.

R wie romjulen – Den Begriff für die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester habe ich erst kürzlich gelernt. Angeblich gehen während romjulen viele Kinder verkleidet von Tür zu Tür, singen und bekommen dafür Schokolade oder kleine Geschenke. Ich warte mal ab, was passiert. Diese Tradition heißt übrigens julebukk. Wieder was gelernt. Toll, oder!!!???

ENDSPURT!!! Seid Ihr noch da? Begriffe mit I oder C gefunden? Nein???? Ok, dann…

S wie Sølvguttene – dieser norwegische Knabenchor der Silberjungen singt am Heiligen Abend um 17 Uhr auf NRK das Weihnachtsfest ein….und das, während alle Kirchenglocken des Landes läuten. Es wird laut in Norwegen!

T wie Tre nøtter til askepott – Ja, unglaublich, aber wahr: Der tschechische Märchenfilm, der deutsche Kinder seit 1973 begeistert (entstanden als Kooperation zwischen dem tschechischen und dem DDR-Fernsehen) ist auch in Norwegen ein absolutes Muss! Wunderbarerweise läuft er hier auf Tschechisch mit norwegischer Synchronisation. DAS allein ist noch nicht wunderbar. Wirklich einmalig ist, dass man beide Tonspuren parallel hört und die die norwegischen Texte von nur einem…ich wiederhole EINEM….Schauspieler gesprochen wird. Da ertönt Aschenputtel im Bariton und ich liege unterm Tisch.

U wie Uvdal – In der Nähe der Hardangervidda liegt dieser kleine Ort, in dem die Kronprinzenfamilie ihr Weihnachtsfest verbringen wird. Das Königspaar feiert erst mit Tochter Märtha Louise, Ehemann Ari Behn, deren drei Töchtern und höchstwahrscheinlich unzähligen Engeln Weihnachten in Oslo, bevor sie zum Besuch auf die Hütte nach Uvdal aufbrechen. Wer die königlichen Familie zu Weihnachten erleben will: Das Königspaar besucht den Weihnachtsgottesdienst in der Holmenkollenkapelle am 25.12. um 12 Uhr. Die Kronprinzenfamilie geht am Heilig Abend um 16 Uhr in die Kirche in Uvdal.

V wie Vi tenner våre lykter når det mørkner – Norweger lieben Weihnachtslieder, hier sind die Top Ten (ohne Gewähr..:)…

De mest spilte julesangene

  1. En stjerne skinner i natt
  2. Det lyser i stille grender
  3. Vi tenner våre lykter
  4. Vårres Jul
  5. Himmel på jord
  6. Julekveldsvisa
  7. Romjulsdrøm
  8. Julekveld i skogen
  9. Musevisa
  10. Hei hå nå er det jul igjen

(Alle Lieder gibt es auf youtube!)

W, X, Y, Z wie …..Ich habe absolute keine Idee und dankbar für jeden Tipp!

Das war mein unvollständiges Weihnachts-ABC aus Norwegen! Hier bei uns werden wir deutsche und norwegische Traditionen lustig mischen und mit offenen Augen durch die norwegischen Weihnachtstage wandern. Wie schnell ging die Adventszeit doch wieder vorbei, ich war viel unterwegs und habe mitgenommen, was man an Weihnachtsvorfreude mitnehmen kann. Christkindlesmarkt und Adventsmusik in der deutschen Gemeinde, Adventsbesuch bei meinen Eltern und Freunden in Deutschland mit Besuch vom Celler Weihnachtsmarkt und einer schönen Adventsfeier, Krippenspiel in der Deutschen Schule, Weihnachtsmarkt in Bærums Verk und alles getoppt von einem gemütlichen, weihnachtlichen Zuhause mit eigenem, wunderbaren Weihnachtsmann.

Ich weiß, dass manche einen richtigen Horror vor Weihnachten haben. Euch könnte ich wünschen, dass die Tage schnell und schmerzfrei vorbei gehen. Lieber möchte ich Euch aber wünschen, dass Ihr in den kommenden Tagen einen Moment erlebt, der Euch wieder an Weihnachten glauben lässt.

Meine lieben Leser, Euch allen wünsche ich Fröhliche Weihnachten und drücke Euch, wo immer Ihr auch seid. Wir lesen uns wieder in einer Woche mit dem Jahresrückblick 2013!

Ha det bra og God Jul!!

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Zeitverschiebung in Oslo ODER Montag ist der neue Freitag :)

Hallo liebe Leser, schön, dass wir uns hier wieder treffen….gebt es zu, Ihr habt eigentlich gar keine Zeit, den Blog heute zu lesen. Es müssen Weihnachtsgeschenke gekauft, verpackt, versteckt oder verschickt werden, manches schon früh gekaufte Geschenk muss verzweifelt gesucht werden, Weihnachtsbäume wollen geschlagen, geputzt oder geschmückt werden, Weihnachtskekse  sollen gebacken werden, Weihnachtsgedichte einstudiert und überhaupt – die Zeit ist knapp, die Nerven sind gespannt und das allerletzte, was man jetzt noch braucht, sind Neuigkeiten aus Norwegen.

Und deswegen habe ich heute auch keine geschrieben.

Toll, oder, wie ich Euch schon kenne??

Stattdessen habe ich die weltbesten Drittklässler der Deutschen Schule heute um 9h noch einmal beim Krippenspiel begleitet, dann startete das kleine Familientreffen in Oslo und führte auf den Weihnachtsmarkt, wo es Glögg mit Schuss für schlappe 75NOK pro Becher gab (auf den Schreck mussten wir gleich zwei davon trinken…) und durch die erleuchtete Fußgängerzone zurück nach Hause.

Aber damit wir uns vor Weihnachten noch einmal alle „ordentlich“ lesen, gebe ich das neue Motto aus: Montag ist der neue Freitag und wir lesen uns in alter Frische an 23.12. mit einem Weihnachtsblog!

Bis dahin lasst es Euch gut gehen, genießt den 4. Advent und trinkt einen Punsch, Glögg oder Glühwein für mich! Allen nach Hause Reisenden wünsche ich gute Fahrt!

Ha det bra,

Ulrike 🙂

Höflichkeit ist eine Frage des Anstands ODER Gedanken im ICE…

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Ich sitze im ICE auf dem Weg von Hamburg nach Hannover, als mir auf der letzten Seite der Aftenposten ein Artikel ins Auge springt. Auf einer kompletten Zeitungsseite wird berichtet, dass Skilangläuferin Therese Johaug während eines TV-Interviews Wasser getrunken hat. Aus der Flasche.

SKANDAL!

Hallo meine lieben Leser, schön dass wir uns hier wieder treffen an diesem 13. Dezember, dem Tag von Santa Lucia. Heute strahlt alles, was strahlen kann, von Lichtern über Kerzen bis zu Kinderaugen.

Aber zurück zu Therese im ICE.

Da saß ich also auf Platz 31 in Wagen 4 und versuchte zu erraten, warum die Flüssigkeitsaufnahme einer norwegischen Athletin derartig hohe Wellen schlägt. Mitten in meine Überlegungen platzten zwei pädagogisch herausfordernde Kinder einer Mutter-Kind-Kur-Gruppe, die sich praktischerweise im Ruhebereich des ICEs acht Plätze reserviert hatten. Ich wurde Zeugin folgender Konversation:

„Emma, du bist total blöd!“

„Du bist selber blöd!“

„Du bist viel blöder!!!“

„Mama, Karl hat gesagt, dass ich blöd bin!!!!!!!“

„Hör nicht hin, Emma.“

„Meine Mama sagt, ich soll nicht auf dich hören.“

„Weil sie blöd ist.“

— „Karl, du gehst jetzt mal bitte zu deiner Mutter und sagst ihr, ich komm gleich.“

Karl geht und zwickt Emma in den Arm.

„Du Arsch!!!“

„Emma, solche Wörter will ich nicht hören.“

„Der Karl hat mich gezwickt!“

„Ich habe dir gesagt, du sollst ihn nicht beachten.“

„Der zwickt mich und ich soll NICHTS machen???“

„Genau.“

Ich bewundere die Höflichkeit, mit der sich die beiden Kinder behandeln und das pädagogisch wertvolle Verhalten der Mutter, die nun aufsteht, um wahrscheinlich Karls Mutter aufzuklären, die „völlig überfordert ist von ihrem Sohn, das habe ich sofort gesehen, als er am ersten Tag Emmas Schaufel am Strand geklaut hat.“ In Deutschland, da ist man wenigstens noch höflich zu einander, jawoll, wusste ich schon immer!!! In Norwegen ist das ganz anders. Die Mutter kehrt zurück, seufzt tief und murmelt etwas über verzogene Kinder, was ich leider akustisch nicht ganz verstehe, weil in diesem Moment „Emma ist blöööööd!“ durch den Waggon schallt.

Ein Hoch auf die Mutter-Kind-Kur und den daraus resultierenden Erholungseffekt der Mütter, denke ich und kehre zur norwegischen Sportwelt zurück. Ich gebe es auf zu raten, welchen Skandal Therese ausgelöst hat, sondern lese den Artikel. Einmal. Und dann nochmal. Nur zur Sicherheit, da ich befürchte, ich hätte ihn beim ersten Mal falsch verstanden. Erinnert Ihr Euch, liebe Leser, an meine regelmäßigen Tiraden über die teilweise herrschende Unhöflichkeit hier in Norwegen? Da wird einem die Tür vor der Nase zugeschlagen, älteren Leuten kein Sitzplatz angeboten, Entschuldigungen sind für Weichlinge und überhaupt ist Höflichkeit ein Eingriff in die Privatsphäre der anderen und damit verpönt. All das habe ich im Hinterkopf beim Lesen des Artikels. Und staune.

Was geschah?

Das NRK (norwegisches Fernsehen) interviewte Therese Johaug nach einem Wettbewerb vor laufenden Kameras. Die blonde Athletin mit Sponsorenverträgen war anscheinend kurz vor dem Austrocknen, hob sie doch, gut sichtbar, die Isklar-Trinkflasche regelmäßig an den Hals und nahm einen kräftigen Schluck. Und dann noch einen. Und noch einen. Und noch einen. Verpatztes Product Placement, meinten die einen. Eine grobe Unhöflichkeit, motzten die anderen.

Nun war ich mal sprachlos. Das passiert nicht häufig. Aber auch erleichtert: Es gibt also das Prinzip der Höflichkeit in Norwegen. Das ist doch mal ein Anfang, darauf können wir doch aufbauen, da ist doch ein Licht am Ende des Tunnels! Wie jede gesellschaftliche Revolution hat auch diese mit Startschwierigkeiten zu kämpfen und statt eine wassertrinkende, sponsorenabhängige Sportlerin an den Pranger zu stellen, hätte Aftenposten unter Garantie im ganzen Land größere Höflichkeitsverbrecher gefunden, aber immerhin – ein Anfang ist gemacht. Ab jetzt geht es aufwärts und ich sehe, ganz weit entfernt, den Tag, an dem mein Nachbar mir NICHT die Tür vor der Nase zuschlagen wird, wenn ich mit zwei vollen Einkaufstüten kurz davor stehe! Wo Martin eine Entschuldigung bekommt, wenn ein Morgentrottel ihn an der Bushaltestelle anrempelt und seinen Kaffee verschüttet! Wo nicht nur „Takk for sist“, „Takk for maten“ oder Schuhe ausziehen zur allgemeinen Höflichkeit gehören.

Die Revolution beginnt, ich bin sicher! Und ich erfahre davon im ICE, mitten in Deutschland, wo Karl seine Liebe zu Emma für immer begraben muss. „Er hat mich GEZWICKT!“

Das war es schon für heute, meine lieben Leser! Weihnachten naht mit großen Schritten, es wird gewichtelt und gekrippenspielt, gesungen und gebacken und ab dem 21.12. kehrt dann Ruhe ein und die Vorfreude auf die Weihnachtstage beginnt. So ist es jedenfalls bei mir. Worauf freut Ihr Euch? Ich wünsche Euch allen eine schöne Woche, seid höflich zueinander, oder, um anderes Gedankengut einzubringen: Behandelt jeden so, wie Ihr selber behandelt werden möchtet.

Ha det bra,

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Ulrike

Ausstellung im Nobelpreiszentrum: Hva spiser verden? ODER Ej, wieso gibt es nur drei Sorten Joghurt im Supermarkt?

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Es gibt so Tage, da stehe ich im Supermarkt um die Ecke und denke: „Maaaaaaannn, warum gibt es denn IMMER dieselben Sorten Joghurt und Käse? – Wo ist denn hier die Abwechslung?“ oder ich klicke ungeduldig mit dem Kuli vor der Einkaufsliste, weil mir partout nicht einfallen will, was denn heute gekocht wird. Nervig finde ich diese Situationen, eingeschränkt die Auswahl an Lebensmitteln hier in Norwegen und überhaupt…dann gibt es heute eben Nudeln.

Ich bin so verwöhnt, dass die Frage gerechtfertigt ist: „Hast du sie noch alle?“

Hallo, meine lieben Leser, schön, dass wir uns hier wieder treffen. Am letzten Donnerstag waren wonderful Ines und ich im Friedensnobelpreiszentrum (tolles Wort für Galgenraten), um die Ausstellung Hva spiser verden?/Was isst die Welt? zu besuchen. Ein Tipp an alle: Hingehen und zwar geschwind!!

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Seit dem Jahr 2000 reisten Fotograf Peter Menzel und Autorin Faith D’Aluisio durch die Welt mit nur einer Frage im Gepäck: Was habt Ihr in dieser Woche gegessen? Familien von Kalifornien bis Japan, von Grönland bis Mali öffneten ihre Küchen und präsentierten ihre Lebensmittel. Und eines kann ich Euch sagen: Da musste ich teilweise tief durchatmen. Wann habt Ihr das letzte Mal über Euer Essen nachgedacht? Was Ihr esst? Wo die Nahrung herkommt? Wie gesund das ist, was Ihr zu Euch nehmt? Was bedeutet es für die Umwelt, dass wir hier in Norwegen auch Mangos im tiefsten Dezember haben? Wie esse ich? Was esse ich? Und eine ganz spannende Frage: Wie sehr repräsentiert mein Essen mich, meine Herkunft, meine Weltanschauung und mein Verhältnis zu meinem Planeten?

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Schnell könnte man die Ausstellung  auf nur einen einzigen Aspekt schmälern: Manche haben zu viel und manche haben zu wenig. Leicht fällt das, betrachtet man eine US-Familie aus North Carolina, deren Küchenanrichte unter dem Gewicht von Chipstüten, Hamburgern, Milchflachen und Tiefkühlprodukten zusammenzubrechen droht und im Vergleich dazu eine sechsköpfige Flüchtlingsfamilie im Tschad, die vor drei Säcken Mehl und Körnern und einigen Schälchen mit Gemüse sitzt. Das wird einem flau im Magen, da will man helfen, da weiß man nicht wie. Aber die Ausstellung ist viel mehr: Sie zeigt ebenso viel über den Platz in dem wir leben, als auch davon, wie wir leben. Sie zeigt, welche Lebensmittel wo vorhanden sind und welche Essrituale in den einzelnen Ländern existieren. Wo wird viel Kaffee getrunken, wo mehr Tee? In welchem Land wird wie gefrühstückt? Welche Familien investieren Zeit und Liebe ins Essen, welche tauen nur Tiefkühlgerichte auf?

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Es ist eine Reise um die Welt, die Peter Menzel und Faith d’Aluisio uns erlauben und wir sind gerne mit ihnen unterwegs. Wir kriechen fast in die Bilder, um genauer zu erkennen, welche Lebensmittel konsumiert werden, oder um bestimmte Gemüsesorten zu bestimmen. Wir lachen über die schiere Lebensfreude einer 100jährigen Japanerin, die im Rollstuhl in der Küche ihrer Tochter neben einem Haufen Essen sitzt. Ich bekomme es bei einer australischen Familie mit der Angst zu tun: Nach der Masse von Fleisch auf ihrem Tisch zu urteilen, scheinen sie allein verantwortlich zu sein für das Aussterben bestimmter Tierarten. Und die Frage, die wir uns immer wieder stellen, ist: Essen WIR auch so viel? Wie viel essen wir eigentlich in einer Woche? Denn das war die Vorgabe: Jede Familie präsentiert die Nahrung einer Woche. Ist es möglich, dass eine norwegische Familie mit fünf Personen 21 Liter Milch pro Woche verbraucht? Eine deutsche Familie 18 Liter Saft? Und die Masse an fester Nahrung – essen wir etwa auch so viel?

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Wisst Ihr, welche Mengen Ihr pro Woche esst? Und was Ihr so esst? Ich glaube, ich esse zu ungesund. Zucker, Kohlenhydrate und unzählige Zusatzstoffe vergiften meinen Speiseplan. In der ersten Januarwoche werde ich also jeden Einkaufszettel sammeln, um Euch am Ende meine Nahrungswoche zeigen zu können. Nicht nur Euch – vor allem mir! (Die Weihnachtszeit eignet sich wirklich nicht dafür, finde ich. Gibt ja ein vöööööllig falsches Bild! Stimmt’s?) Und dann werde ich mir ein Kochbuch aus Guatemala kaufen, denn dort saß meine Lieblingsfamilie der Ausstellung. Bei Familie Mendoza wäre ich gern mal zum Essen eingeladen!

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Nach dem vielen Herumlaufen mussten wir uns mal setzen. Wie nett, dass das Nobelzentrum eine Unterhaltungsecke geplant hatte. Die fanden wir nicht nur zum Sitzen hervorragend! Holzwürfel mit Tastfächern ließen uns verschiedene Gemüse- und Obstsorten raten – unsere Favoriten waren aber die Geruchswürfel, in denen man – Nase voraus – Gewürze erkennen sollte. Ein großer Spaß! Abschließend erfuhren wir die Lieblingsgerichte verschiedener Nobelpreisträger und ich bin nun im Besitz der Rezepte von Jimmy und Rosalynn Carters Auberginenkasserollen, Shirin Ebadis Bohneneintopf und Barack Obamas Familienchili.

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„Hva spiser verden? Was isst die Welt?“ macht nachdenklich. Viele Herausforderungen, die unsere Erde heute zu stemmen hat, resultieren aus unserem Bedürfnis nach Nahrung. Nach zuviel Nahrung. Nach Nahrung, die Weltreisen unternehmen muss, um mir und meinem Körper etwas Energie zu geben. Wahnwitzige Energie wird verbraucht, um meinen 60-Kilo-Motor anzutreiben. Da sollten wir alle wirklich mal genauer drüber nachdenken.

Finde ich.

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Das war es für heute, meine lieben Leser! Allen in Oslo und Umgebung lege ich die Ausstellung ans Herz – im Moment ist der Eintritt sogar kostenlos. Am 10.12. wird der Friedensnobelpreis an die OPCW verliehen, gefolgt von einem abendlichen Fackelzug von Oslo S zum Grand Hotel an der Karl-Johans-Gate und einem Konzert am 11.12., dieses Jahr moderiert von Claire Danes. Teilnehmende Musiker sind unter anderem Mary J. Blige, James Blunt, Morrissey und der syrische Sänger Omar Souleyman. Eine ganz besondere Woche wird das hier in Oslo.

Ich werde auch eine ganz besonders schöne Woche haben –  in Hildesheim 🙂 Von Mittwoch zu Mittwoch fliege ich in die Heimat. Nächste Woche wird es also keinen Blog geben und wir lesen uns wieder am 13.12. Irgendwer hier abergläubisch?? 🙂 Meine wöchentlichen Grüße gehen in dieser Woche an Euch alle meine lieben Leser, danke, dass Ihr da seid. Ich wünsche Euch einen wunderschönen ersten Advent, genießt die Zeit, vergesst den Stress und guckt häufiger mal auf Euren Teller oder in Euren Kühlschrank und realisiert, wie gut es uns allen geht.Und dann teilt mit denen, die nichts haben.

Und wenn Ihr jetzt denkt: „Ich hab nichts.“ – dann denkt nochmal.

Ha det bra,

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Ulrike